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Aigner Immobilien,Pressebereich
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Bis zu 126 % teurer: Vierjahresvergleich zeigt Preissprünge für Münchner Grundstücke

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Die Grundstückspreise in München sind in den vergangenen Jahren zum Teil erheblich gestiegen. Das zeigt ein Vergleich der Bodenrichtwerte aus den vergangenen vier Jahren, den Aigner Research vorgenommen hat. Besonders deutlich entwickelten sich die Preise im Lehel und in der Maxvorstadt. Hier gab es zum Teil Preissprünge im dreistelligen Bereich. Spitzenreiter bei den Grundstückspreisen ist erneut die Fußgängerzone Kaufingerstraße/Neuhauser Straße mit einem Quadratmeterpreis von 160.000 € – ein Plus von 87 % in vier Jahren.

Die Research-Experten der Aigner Immobilien GmbH werten regelmäßig Zahlen zum Münchner Immobilienmarkt aus. Zuletzt wurden die Grundstückspreise aus den Jahren 2014, 2016 und 2018 analysiert. Ein Vergleich dieser Werte zeigt eine zum Teil rasante Teuerung. Aigner Immobilien hat die Preisentwicklung von ausgewählten Münchner Stadtvierteln verfolgt und aufbereitet. 

Bogenhausen

Der 13. Stadtbezirk Münchens hat viele Gesichter und gilt als gehobenes Viertel. Tatsächlich ist die Ismaninger Straße mit einem derzeitigen Quadratmeterpreis von bis zu 17.000 € (Anhaltspunkt ist die Hausnummer 12) nicht gerade ein Schnäppchen. Interessant ist der Blick auf die Entwicklung seit 2014: Betrug die Steigerung von 2014 auf 2016 über 33 % – von 12.000 auf 16.000 € –, haben sich die Preise von 2016 auf 2018 lediglich knapp über 6 % erhöht. Die Flemingstraße liegt mit 8.300 € pro Quadratmeter im Jahr 2018 preismäßig noch im vierstelligen Bereich, verteuerte sich jedoch in vier Jahren auch um rund 43 % (Anhaltspunkt ist die Hausnummer 1). Die Mauerkircherstraße im Herzogpark verzeichnete in dieser Zeitspanne einen Preissprung von über 70 % auf einen aktuellen Quadratmeterpreis von 13.700 € (Anhaltspunkt ist die Hausnummer 8) Auch hier lag die größte Wertsteigerung mit rund 44 % zwischen den Jahren 2014 und 2016. 

Lehel – Glockenbachviertel 

Im Lehel und im Glockenbachviertel zeigen sich extreme Preisentwicklungen. Sowohl in der Thiersch-, der Westermühl- und der Klenzestraße (Ecke Fraunhoferstraße bis Gärtnerplatz) stiegen die Bodenrichtwerte zwischen 2014 und 2018 um jeweils über 90 %. In der Liebigstraße ist der Preissprung mit 126 % von 9.500 € auf 21.500 € besonders hoch. Das verwundert nicht: Gerade das Lehel im Zentrum der Stadt gilt unter anderem durch seine vielen Wohnhäuser im Stil des Neubarock bzw. der Neurenaissance als das schönste Viertel Münchens mit einer hervorragenden Infrastruktur. 

Maxvorstadt

Ähnlich wie im Lehel ist die Teuerung in Münchens Universitätsviertel Maxvorstadt. Kosteten Grundstücke in der Schellingstraße im Jahr 2014 noch 8.300 € pro Quadratmeter (Anhaltspunkt ist die Hausnummer 58), wurden zum 31.12.2018 15.500 € aufgerufen. Nicht viel anders sieht es in der Türkenstraße (Hausnummer 26) und der Hartmannstraße (Hausnummer 8) aus: Die Preissteigerungen im selben Zeitraum liegen bei 89 % bzw. 85 %. Im dreistelligen Bereich liegt die Teuerung in der Perusastraße (Anhaltspunkt ist die Hausnummer 5): von 50.000 € im Jahr 2014 auf 100.000 € in 2018. 

Nymphenburg

Im Westen der Stadt befindet sich der Stadtteil Nymphenburg. Früher Wohnsitz der bayerischen Monarchen, ist das Viertel heute eine perfekt angebundene Wohngegend mit ruhiger Atmosphäre, prächtiger Bebauung und großem Freizeitwert. Straßen mit hoher Preissteigerung sind zum Beispiel die Volkartstraße (Seite Rotkreuzplatz) mit 80 % zwischen 2014 und 2018 (6.000 € auf 10.800 € pro Quadratmeter), die Jutastraße mit 89 % (5.500 € auf 10.400 € pro Quadratmeter) und die Marlene-Dietrich-Straße mit 90 % (4.800 € auf 9.100 € pro Quadratmeter).    

Schwabing

Schwabing gilt vielen als Inbegriff von München. Heiß begehrt als Wohnviertel, ist das Angebot hier sehr knapp und die Preise entsprechend hoch. Die bekannte Hohenzollernstraße (Hausnummer 60) verteuerte sich zwischen 2014 und 2018 um rund 87 % von 8.300 € auf 15.500 €. Während die Leopoldstraße schon vor vier Jahren Quadratmeterpreise im fünfstelligen Bereich verzeichnete (2014: 10.500 €, 2016: 13.500 €, 2018: 15.000 €, Hausnummer 50), konnte dies für die Keuslinstraße erstmalig im Jahr 2016 beobachtet werden. Von 2014 auf 2018 betrug die Preissteigerung rund 76 % von 6.800 € auf 12.000 €. Noch im vierstelligen Bereich liegen die Quadratmeterpreise in der Tristanstraße (Hausnummer 20): Aktuell werden dort 7.200 € aufgerufen – und damit ebenfalls knapp über 70 % mehr als im Jahr 2014.

Solln

Der südlichste Stadtteil von München ist im Kern dörflich geprägt und bietet in der Parkstadt größere Wohneinheiten. Bekannt jedoch ist Solln für seine Villenviertel um die Prinz-Ludwigs- und die Wilhelmshöhe, die zu den schönsten der bayerischen Landeshauptstadt gehören. Betrachtet man sich die in der Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe gelegene Friedastraße (Anhaltspunkt ist die Hausnummer 3) im Preisverlauf, so lässt sich eine konstante Preissteigerung feststellen. Zwischen 2014 und 2016 verteuerte sich der Quadratmeterpreis von 2.200 € auf 2.800 €. Im Jahr lag er bei 3.400 € und damit 19 % über dem aktuellen Bodenrichtwert der nur etwa fünf Minuten entfernten Ascholdinger Straße. Hier allerdings war die Preissteigerung zwischen 2014 und 2018 mit rund 62 % auf 2.750 € recht hoch (Anhaltspunkt ist die Hausnummer 23). Die Melchiorstraße wirkt mit ihrer Steigerung um 45 % von 2.200 € auf 3.200 € dagegen fast schon gemäßigt. 

 

„Die Preisentwicklung in der bayerischen Landeshauptstadt verwundert nicht“, kommentiert Thomas Aigner, Inhaber der Aigner Immobilien GmbH und Mitglied des Gutachterausschusses München, die Zahlen. „Grund und Boden ist nicht beliebig reproduzierbar. Allerdings erwarte ich in den kommenden zwei bis vier Jahren keine solch immensen Preissprünge in Münchens Bestlagen, sondern eher moderate Steigerungen wie zu Beginn des Jahrtausends.“  

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