Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die besten Ergebnisse zu ermöglichen sowie Google Analytics, um unser Angebot optimal auf Ihre Bedürfnisse fokussieren zu können. Details erfahren Sie hier.
[HEADER_FILES:styles.css|/home/aigweb/htdocs/aigner-immobilien/content/admin/modules/pageFramesAndModules/frames/custom/custom_slider_005]
Aigner Immobilien,Pressebereich
[HEADER_FILES:styles.css|/home/aigweb/htdocs/cms/admin//modules/pageFramesAndModules/__frames/dynamic_content/dynamic_content_ai] [HEADER_FILES:search.css|/home/aigweb/htdocs/cms/admin//modules/pageFramesAndModules/__frames/dynamic_content/dynamic_content_ai] [HEADER_FILES:jobs.css|/home/aigweb/htdocs/cms/admin//modules/pageFramesAndModules/__frames/dynamic_content/dynamic_content_ai]

Mietpreisbremse und Bestellerprinzip werden Ziele nicht erreichen

Teilen auf

Trotz erheblichen Gegenwinds wurde zum 1. August 2015 auch in Bayern die Mietpreisbremse eingeführt. Das neue Gesetz soll den Mietanstieg in angespannten Wohnungsmärkten dämpfen und Mieter vor gravierenden Mietpreissprüngen bewahren. Konnte sich bisher die Miete eines neu geschlossenen Mietvertrags an der aktuellen Marktlage orientieren und entsprechend individuell festgelegt werden, darf der Mietpreis künftig höchstens zehn Prozent über dem Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Dadurch soll zum einen der rasante Mietanstieg verhindert werden, zum anderen soll Wohnraum in Ballungsräumen für alle Einkommensgruppen bezahlbar bleiben. Dass das Gesetz langfristig das gewünschte Ziel erreichen wird, halten Branchenexperten für ausgeschlossen.

Für Thomas Aigner, Geschäftsführer eines der führenden Maklerhäuser in München, ist das Gesetz keine Lösung: „Jeder Markt, auch der für Wohnungen, regelt sich selbst durch Angebot und Nachfrage, er wird nicht von außen geregelt. Mieten steigen dort, wo die Nachfrage das Angebot übersteigt. Genau hier liegt das Problem: Durch die gesetzlich gedeckelte Miete wird das Angebot nicht größer. Nur ein größeres Angebot aber könnte den angespannten Mietmarkt entlasten. Denn Vermieter werden sich aus Sicherheitsgründen eher für den solventen Mietinteressenten entscheiden – was in der Konsequenz bedeutet, dass einkommensstarke Bewerber zu günstigeren Konditionen mieten werden.“  Eine weitere Auswirkung sieht Aigner in der Qualität der Bestandswohnungen. Investitionen in Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen werden normalerweise über die Miete finanziert. Entsprechend wird mit einer geringeren Mieteinnahme auch die Bereitschaft sinken, Kosten für die Durchführung qualitätserhaltender Maßnahmen über das unbedingt notwendige Maß hinaus aufzubringen. Für den Mieter bedeutet das eine kontinuierliche Verschlechterung seiner Wohnqualität.

Auch die gefürchtete Gentrifizierung sieht Aigner als Folge der Mietpreisbremse. „Da erstvermietete Neubauwohnungen und umfassend modernisierte Bestandswohnungen von der Mietpreisbremse ausgenommen sind, wird verstärkt in diese Richtung investiert werden. Der Markt wird dadurch, dass für einige jetzt mehr Wohnfläche oder eine bessere Lage erschwinglich ist, weiter verengt. Die gewünschte Münchner Mischung, also alle Einkommensgruppen in einem Viertel, wieder nicht erreicht“, so Aigner weiter. Und: Wird die Vermietung weniger attraktiv, wird verstärkt über Eigennutzung nachgedacht – mit der Folge, dass durch die Umwandlung dem Mietmarkt Wohnungen entzogen statt zugeführt werden.

Neben der Mietpreisbremse steht auch das Bestellerprinzip in der Kritik der Immobilienbranche. „Seit der Einführung von Mietpreisbremse und Bestellerprinzip ist in München ein Rückgang des Mietwohnungsangebots zu verzeichnen, da viele Makler dazu übergehen, sich bei einer Anfrage erst einmal bestellen zu lassen – und nicht wie bisher die Angebote über Zeitungsanzeigen oder Onlineportale anzubieten. Eine Entwicklung, die nicht nur in München festzustellen ist: Auch in Berlin, wo jüngst über die positive Auswirkung der Mietpreisbremse zu lesen war, sinken die Angebotszahlen: Nach einer Erhebung des IVD Berlin-Brandenburg wurden im ersten Quartal 2015 im Vergleich zu den Vorjahren weniger Wohnungen über Webportale und Anzeigen im Printbereich inseriert. Dies ergab eine Auswertung, die das Hamburger Datenanalyseunternehmen IMMO INFO im Auftrag des Verbandes durchgeführt hatte. Wurden vor zwei Jahren im ersten Quartal noch mehr als 32.000 Wohnungen per Inserat angeboten, sank die Zahl bis heute auf etwas mehr als 28.500 Angebote.

„Ob sich die Freude über die scheinbare Wirkung der Mietpreisbremse in Berlin lange hält, bleibt
fraglich“, meint Aigner. Sein Unternehmen ist seit 25 Jahren am Münchner Immobilienmarkt aktiv, über 100 Mitarbeiter an sechs Standorten beobachten ständig das Marktgeschehen und die Entwicklungen über die Jahre. Dieses Knowhow und servicestarke Dienstleistung stellt Aigner Immobilien Vermietern und Mietern zur Verfügung. Speziell auf das Bestellerprinzip habe man reagiert und flexible Leistungspakete geschnürt, um Vermieter weiterhin zu unterstützen. Weitere Informationen sind auf der Unternehmenswebsite unter www.aigner-immobilien.de abrufbar.  

(4.273 Zeichen)

Pressekontakt:
Aigner Immobilien GmbH
Christina Vollmer
Ruffinistraße 26
80637 München
Telefon: (089) 17 87 87 6206
Fax: (089) 17 87 87 - 88
E-Mail: presse@aigner-immobilien.de
Internet: www.aigner-immobilien.de

Kontakt

Wie kann ich Ihnen helfen?

Theresa  Pein

Theresa Pein

Bankkauffrau (IHK)
0800 - 17 87 87 0

Dürfen wir Sie zurückrufen?

* Pflichtfelder

Kontaktformular

* Pflichtfelder
Bitte warten. Ihre Anfrage wird bearbeitet
07.02.2019  | ...

07.02.2019  |  19.00 Uhr

Vortrag: Tipps und Tricks für private Vermieter

 Veranstaltungsinfos

Vortrag: Tipps und Tricks für private Vermieter