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Aigner Immobilien, Palais Mai gewinnt Realisierungswettbewerb für ehemalige Hirmerei
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Palais Mai gewinnt Realisierungswettbewerb für ehemalige Hirmerei

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05.11.2019

Auf der etwa 1,6 Hektar großen Fläche an der Eversbuschstraße in Allach-Untermenzing, südlich des S-Bahn-Haltepunktes Karlsfeld, soll ein neues Wohngebiet mit zirka 250 Wohnungen und den erforderlichen Kindertageseinrichtungen entstehen. Als Sieger im Realisierungswettbewerb konnten sich Palais Mai Architekten und Stadtplaner, München, mit Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten und Stadtplaner mbb, Freising, durchsetzen. Das Preisgericht würdigte den Siegerentwurf wie folgt: „Den Verfassern gelingt es, mit ihrer städtebaulichen Konfiguration die bestimmende Form des Grundstücks mit der Komplexität der Anforderungen überzeugend zu interpretieren. Mit der Entscheidung, die Bebauung mit einer Großform, geschlossen, aber durchlässig, in der Mitte des Grundstücks zu situieren, werden übergeordnete Grünraumbezüge möglich. Durch die Segmentierung der geschlossenen Großform mit maßstäblich erfassbaren Baukörpern und kurzen Fassadenfronten wird diese in ihrer Erscheinung gebrochen und gegliedert. Im Innenraum sind vier Wohnhöfe räumlich spannungsvoll angeordnet. Durch Sichtbezüge zwischen den Hofabschnitten ist die große Raumwirkung insgesamt erlebbar, gliedert sich aber immer wieder in die kleineren intimen Wohnhöfe. Durch die Privatgärten direkt vor den Wohnungen und den zusammenhängenden Gemeinschaftsräumen entstehen abwechslungsreiche Grünräume. Auf Höhe der Mitte der Eversbuschstraße wird die ringförmig organisierte Tiefgarage erschlossen. Dadurch ist in der Mitte der Höfe eine gute Versickerung gewährleistet und die Pflanzung größerer Bäume möglich. Die Kompaktheit der Bauform gewährleistet bei einer geringen Grundfläche und hoher Geschossfläche Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Das Projekt bietet mit seiner Komplexität und spielerischen Einfachheit eine überzeugende Lösung der gestellten Anforderungen. Es entsteht ein Ort mit hoher Identität.“ Das Ergebnis des ersten Preisträgers soll anschließend als Grundlage für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan dienen. 

(Quelle: Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung)

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